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Tennisspielbericht vom 11./12.08.2018

15.08.2018

Meistertitel gerät für Tennis-Herren 50 außer Reichweite

Damen 30 siegen gegen dezimierte Gegnerinnen

Herren 40 II mit Herzschlag-Entscheidungen zum Remis

 

Obwohl die Fuhrberger Tennisteams am Wochenende, 11./12. August, ungeschlagen blieben, war der Spieltag insbesondere für die Tennis-Herren 50 eine kleine Enttäuschung. Im Spitzenduell der Regionsliga gegen den Erstplatzierten SG 1874 Hannover erreichten die Fuhrberger nur ein 3:3. Um die Hannoveraner noch abzufangen, wäre aber ein Sieg Pflicht gewesen. Zwar hat Fuhrberg noch ein Spiel und könnte nach Tabellenpunkten (10:2) gleichziehen, aber die Satzbilanz und die Matchpunkte der 74er sind nicht mehr einzuholen.

In dem engen Match (7:7 Sätze, 64:62 Spiele) holten Axel Keller (6:4, 6:3) und Lars Schulz (6:2, 6:3) die Einzelpunkte für die Gäste aus Fuhrberg. Henning Seifert (5:7, 6:7) unterlag hauchzart und auch Chris Schwan (2:6, 3:6) ging mit leeren Händen vom Platz. In beiden Doppeln musste der Matchtiebreak entscheiden, bei dem jeder Punkt ausgespielt wird. Bitter: Keller und Seifert vergaben bei ihrer 6:4, 6:7, 7:10-Niederlage drei Matchbälle. So reichte auch das hart erkämpfte 4:6, 6:2, 10:8 von Schulz und Schwan nicht mehr zum Gesamtsieg - die Hoffnung auf Titel und Aufstieg war dahin. Die Vizemeisterschaft ist den FSV-Mannen aber fast nicht mehr zu nehmen: Dazu reicht ein Punkt im Saisonfinale gegen TV GW Hannover III am Samstag, 1. September, 14 Uhr, auf heimischem Platz.

 

Die Damen 30 gewannen ihre Partie gegen TV Bennigsen II mit 4:2. Allerdings waren die Gäste nur zu dritt angereist, so dass Fuhrberg bereits mit einem 2:0-Vorsprung in die Partie ging. Steffi Keller (0:6, 2:6) und Sarah Arndt (0:6, 4:6) verloren ihre Einzel. Mit einer mental und physisch ganz starken Leistung ebnete Petra Hobbie den Fuhrbergerinnen den Weg zum Sieg: Der ersten Satz gewann sie im Tiebream 7:6, den zweiten verlor sie 3:6. Der dritte und entscheidende Satz wurde nach Absprache ausgespielt und nicht im Matchtiebreak abgekürzt. Hier lag Hobbie bereits 1:3 zurück, drehte die Partie jedoch und siegte 6:4. Damt gingen die FSV-Damen mit einer 3:2-Führung in das letzte verbliebene Doppel. Dort holten Keller und Sonja Nordmann mit 7:5, 6:3 den nötigen Punkt zum Gesamtsieg. Fuhrberg festigte damit seinen vierten Platz in der Regionsklasse und kann mit einem Sieg im letzten Saisonspiel am 26. August bei TV Eintracht Sehnde auf Rang drei klettern.

 

Die Herren 40 II blieben auch in ihrem vierten und vorletzten Saisonspiel ungeschlagen – nach einigen Herzschlag-Entscheidungen. Zu Hause gelang dem Team ein 3:3 gegen SV Germania Helstorf. Damit steht das Team auf Rang zwei der Regionsklasse und kann theoretisch mit einem hohen Sieg im letzten Spiel am 26. August beim TV GW Hannover II die Meisterschaft gewinnen. In der Praxis wird dies aber kaum zu schaffen sein, denn die Hannoveraner sind bislang souverän durch die Liga marschiert und haben Spieler aus deutlich höheren Leistungsklassen in ihren Reihen.

Gegen Helstorf sorgten Heiko Hartung nach zweieinhalbstündigem Kampf (5:7, 6:3, 10:7) und Stefan Engels mit einem Blitzauftritt (6:0, 6:2) für die Fuhrberger Einzelpunkte. Michael Nordmann hatte beim 0:6, 1:6 keine Chance gegen die „Wand aus Helstorf“ Young-Hun Kluge. Jürgen Richter verlor nach zähem Ringen 6:4, 5:7, 6:10, nachdem ihm im Matchtiebreak etwas die Kraft gefehlt hatte.

Im Doppel verloren Nordmann/Richter ebenfalls knapp mit 6:2, 4:6, 5:10. Den Punkt zum verdienten Remis sicherten aber Marc Vatterott und Engels mit Glück und Geschick im Matchtiebreak (6:0, 3:6, 10:8).