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Tennis-Herren 40 verteidigen Tabellenspitze

28.05.2018

Neues Damenteam feiert Debüt-Erfolg -

Herren 40 II liefern sich Tiebreak-Krimi in Hannover -

 

Langsam wird es ein wenig unheimlich: Noch immer sind alle vier Tennis-Teams des SV Fuhrberg in dieser Saison ungeschlagen. Sowohl die Herren 40 als auch die Damen 30 gingen bei ihren 5:1-Siegen als souveräne Sieger vom Platz. Die Herren 40 II kam in einem Herzschlagfinale noch zu einem 3:3 bei der von der Papierform favorisierten TG Hannover. Die Herren 50 hatten spielfrei.

 

Drei Saisonspiele, dreimal hieß es 5:1 für die Herren 40. Auch gegen TC Bissendorf II kam am Samstag, 26. Mai, das Fuhrberger „Standardergebnis“ zustande. Axel Keller (6:1, 6:3), Lars Hobbie (6:4, 6:3) und Jürgen Giesche-Zudnik (6:3, 6:4) holten die Punkte im Einzel. Nur Fuhrbergs Nummer zwei, Lars Schulz, musste sich seinem Gegner geschlagen geben (1:6, 3:6). Dafür wurde in den beiden Doppeln aber wieder voll abgeräumt: Keller und Michael Bock (6:1, 6:3) und Schulz/Hobbie (6:1, 6:3) behielten bei heißen Temperaturen einen kühlen Kopf und machten den Sack zu. Bereits eine Woche zuvor war Fuhrberg ebenfalls mit 5:1-Siegen in Godshorn erfolgreich gewesen, sodass die „Vierziger“ verlustpunktfrei auf Platz eins der Regionsliga stehen.

 

Ihr Debüt gab am Sonntag, 27. Mai, die neu gegründete Damen-30-Mannschaft. Im Heimspiel gegen MTV Engelbostel-Schulenburg gewannen die Fuhrbergerinnen mit 5:1. Die Aufregung, wie man sich in seinem ersten Punktspiel schlagen würde, war schnell verflogen: Steffi Keller (6:2, 6:0), Isabell Bartels (6:0, 6:1) und Petra Hobbie (6:0, 6:1) machten ihre Sache hervorragend. Pech hatte Sarah Arndt. Sie verlor denkbar knapp im Matchtiebreak (6:4, 4:6, 10:12). Im Doppel neben Hobbie hatte Arndt aber doch noch ihr Erfolgerlebnis. Die beiden siegten 6:0, 7:5. Das Spitzendoppel Keller/Bartels hatte wenig Mühe beim 6:1, 6:0.

 

Nominell waren die Spieler der TG Hannover stärker. Doch die Leistungsklassen spiegeln nicht immer das wahre Können wider, denn die Fuhrberger Herren 40 II erkämpfte sich am Sonntag mit purer Willenskraft einen Punkt beim 3:3 in der Landeshauptstadt – nach vier Matchtiebreaks. Michael Nordmann war gegen seinen drei Leistungsklassen höher eingestuften Gegner beim 3:6, 0:6 zwar ohne echte Siegchance, aber Marc Vatterott (3:6, 7:6, 10:7) hatte genau wie Jürgen Richter (6:4, 4:6, 10:4) im Matchtiebreak, in dem im dritten Satz bei jedem Ballwechsel ein Punkt ausgespielt wird die besseren Nerven. Stefan Engels zog – ebenfalls im Matchtiebreak – den Kürzeren (7:5, 1:6, 4:10). Da die TG-Topleute dem FSV-Duo Nordmann/Richter im ersten Doppel keine Chance ließen (0:6, 3:6), mussten Vatterott/Engels siegen, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Nach einem klaren 6:0 im ersten Satz, brachen die beiden etwas ein und gaben den zweiten Durchgang mit 4:6 ab. Erneut Matchtiebreak: Nun hatten sich die Fuhrberger wieder im Griff und brachten das Match mit 10:5 zu ihren Gunsten zu Ende. Mit 5:1 Punkten nach drei Spielen steht auch die „Zweite“ in der Regionsklasse an der Tabellenspitze.

 

Heiko Hartung